Frankonia / Deltoton / CSA

Capital Sachwert Alliance Beteiligungsfonds 5 AG & Co. KG (jetzt CSA Beteiligungsfonds 5 AG & Co. KG) und Capital Sachwert Alliance Beteiligungsfonds AG & Co. KG (jetzt Capital Sachwert Alliance Beteiligungsfonds 4 AG & Co. KG)

Eine unternehmerische Beteiligung mit hohen Risiken: der Anleger investiert bei der CSA-Beteiligungsfonds 5 AG & Co. KG laut Prospekt in Unternehmens- und Immobilienbeteiligungen sowie in Wertpapiere. Diese Aussagen gelten im Wesentlichen auch für die Capital Sachwert Alliance Beteiligungsfonds 4 AG & Co. KG).

Folgende Risken bestehen:

Totalverlustrisiko:

Garantien für den Erhalt des eingezahlten Geldes gibt es nicht. Im schlimmsten Fall kann sogar ein Totalverlust drohen.

Hohe Kosten:

Vor Investition der Anlegergelder fließen erst einmal rund 20 % der Beteiligungssumme an den Vertrieb – vor allem verschiedenen Unterfirmen der Frankonia-Gruppe (jetzt Deltoton). Zahlreiche Beteiligungen wurden von der Futura Finanz vertrieben, die bereits mehrfach wegen Falschberatung von Anlegern verklagt und vor Gericht verurteilt wurde (diese ist zwischenzeitlich insolvent). Wer also bei einer klassischen Anlage 24.000 € investiert, der muss damit rechnen, dass die Einzahlung von 4.000 € fast in vollem Umfang erst einmal für Provisionen verwendet wird.

Hohe Renditeversprechen:

Im Durchschnitt sollen mindestens 14 % Rendite erzielt werden – das erscheint auch nach Ansicht von Finanztest unrealistisch. Zudem ist dabei nicht berücksichtigt, dass die Rendite nur mit dem verbliebenen Anlagebetrag abzüglich der Provisionen erzielt werden kann, so dass die tatsächliche Rendite noch viel höher ausfallen müsste, um 14 % des gesamten Anlagebetrages (ohne Abzug der Provisionen) zu erreichen. Ist bereits die Erzielung von 14 % des Nettoanlagebetrages als Rendite unrealistisch, so erscheinen 14 % bezogen auf den Bruttoanlagebetrag als reine Utopie.

„Blindpool"

Der Anleger investiert sein Geld „blind", denn er weiß zu Beginn seiner Anlage nicht, in welche konkreten Anlageobjekte investiert wird.

Wer den offiziellen Prospekt (der über 100 Seiten umfasst) liest, findet dort Risikohinweise. Doch nicht selten wurde dieser Prospekt dem Anleger gar nicht überreicht oder erst mit Leistung der Unterschrift unter die Beitrittserklärung. Außerdem gilt das Wort des Vermittlers: Stellt er diese Beteiligung als sichere Geldanlage dar, dann macht der Prospekt diese Falschaufklärung nicht ungeschehen."

Das sind sicher Gründe, warum sich nach dem Fazit von „Finanztest" (Heft 5/2004) Anleger, die seit August 2003 in diese Beteiligungsform unter falschen Voraussetzungen investiert haben, Sorgen um ihre Anlage machen müssen.

Seit langer Zeit vertritt Frau Rechtsanwältin Katja Spenneberg erfolgreich zahlreiche betroffene Anleger der diversen Beteiligungsgesellschaften, die ihre Beteiligung rückabwickeln möchten.