Suche:

Kontakt

Sie haben auch schlechte Erfahrungen mit diesem Kapitalanlagemodell gemacht? Wir beraten Sie gerne - kontaktieren Sie uns

Sicherheits-Kompakt-Rente (SKR-Rente, Schnee-Rente)

Die Sicherheits-Kompakt-Rente der Schnee-Gruppe sollte ein sicherer Baustein der Altersvorsorge vor allem für Selbstständige sein. Tatsächlich handelt es sich bei der Schneerente um ein hochriskantes Produkt, mit dem sich bereits zahlreiche Gerichte beschäftigt haben. Das OLG Hamm hat dabei in einem Schadensersatzprozess festgestellt, dass es sich um nicht um eine Sicherheitsrente, sondern eine „Risikorente" handele und dem Anleger Schadensersatz zugesprochen, den der Initiator, G. Schnee, zu leisten hat.

Die Idee der SKR Rente klang vielversprechend: es wird eine Einmalzahlung in einen Lebensversicherungsvertrag (in der Regel bei der Clerical Medical Insurance Group Limited) geleistet und eine Tilgungsversicherung abgeschlossen. Dabei sollten 90% des Betrages über ein aufzunehmendes Darlehen (häufig bei der Hessischen Landesbank (Helaba) und deren Schweizer Tochtergesellschaft (Helaba Schweiz AG – später LB Swiss, jetzt Frankfurter Bankgesellschaft) fremdfinanziert werden, 10% brachte der Anleger selbst aus Eigenmitteln auf. Das Darlehen wurde tilgungsfrei gestellt, die Zinsen sollten aus den sofort erfolgenden Rentenzahlungen der Lebensversicherung und den Steuervorteilen gezahlt werden.

Am Ende der Laufzeit des Darlehens sollte dieses durch die Tilgungsversicherung abgelöst werden, dem Anleger sollten die Auszahlungen aus der Lebensversicherung als monatliche Rente verbleiben.

Nach dem Urteil des BGH vom 11.07.2012 (Az.: UV ZR 151/11), bei dem die von Witt Rechtsanwälte ein einem ähnlichen Fall (EuroPlan) vorgebrachten rechtlichen Argumente vollumfänglich bestätigt wurden, sind nun die Aussichten auch für Kunden der Schneerente erheblich gestiegen, gegen CMI einen Schadensersatzanspruch durchzusetzen. Soweit Ansprüche gegen CMI bereits verjährt sind, verfolgen wir weiter Ansprüche gegen die finanzierenden Banken, so dass in jedem Falle eine Prüfung der rechtlichen Aussichten zu empfehlen ist.