// Versicherungsprodukte der Scottish Widows (CMI)

Die Versicherungen der Scottish Widows (vormals Clerical Medical Investment Group) waren nicht nur als selbstständige Kapitallebensversicherung (z.B. Wealthmaster Noble, Performancemaster, Wealthmaster Classic) als Kapitalanlage mit besonders hohen Renditeversprechen angeboten worden, sie waren auch in verschiedene Versicherungsmodelle, wie beispielsweise in die Lex-Konzept-Rente, den EuroPlan oder die SKR-Rente eingebunden.

Obwohl Schadenersatzansprüche wegen Aufklärungspflichtverletzungen nach der Entscheidung des  Bundesgerichtshof (BGH) vom 11.07.2012 (unter anderem IV ZR 151/11) nunmehr in den meisten Fällen verjährt sein dürften, bestehen für Anleger nach wie vor noch Möglichkeiten einen Totalverlust zu verhinden. Insbesondere bei der Lex-Konzept-Rente und dem EuroPlan kann nach wie vor ein Erfüllungsanpruch in Höhe der zugesagten Auszahlungen gegen die Scottish Widows durchgesetzt werden, soweit der Versicherungsschein keine Einschränkung enthält. Dies gilt im Übrigen auch in Fällen in welchen die Versicherung der Scottish Widows (CMI) nicht in ein Versicherungsmodell eingebunden war.

Darüber hinaus besteht aber auch in vielen Fällen die Möglichkeit, die Versicherung zu widerrufen und so einen Betrag über dem aktuellen oder bereits ausgezahlten Rückkaufswert zu erzielen.

Die Partner von Witt Rechtsanwälte beschäftigen sich mit den Versicherungsprodukten der Scottish Widows nunmehr seit über zehn Jahren und sind ausgewiesene Kenner dieser Materie. Die maßgeblichen Entscheidungen in diesem Komplex, insbesondere auch die des Bundesgerichtshofs, wurden von ihnen herbeigeführt.

 

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